Miami Beach ist eine Miami vorgelagerte, langgezogene "Insel", welche über viele Brücken mit Miami (Festland) verbunden ist. Die Gegend dazwischen nennt sich der Intercostal Waterway. Auf diesem Waterway kann man mit einem Boot bis nach New York schippern. Wie der Name schon verrät, findet man in Miami Beach zahlreiche, sehr schöne Strände mit Badewannen-warmem Wasser im Sommer (Juni - September). Für Touristen, die nicht mit dem Mietwagen unterwegs sind (ein Mietwagen ist in jedem Fall zu empfehlen, da die Entfernung von "A" nach "B" sehr groß sein kann ;-))) und ein Hotel am Strand bevorzugen, empfehle ich hier ein Hotel zu buchen. Die "Places-To-Be" sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen, jedoch ist man sehr lange unterwegs, da die Busse fast an jeder Ecke anhalten.
ZU DEN STADT-TEILEN:
Im südlichsten Teil von Miami Beach nennen sich die ersten 5 Straßen South of Fifth. Hier finden Sie die teuersten Condominiums (edle Hochhäuser, die in Eigentumswohnungen unterteilt sind) von spektakulärer Architektur. Stand Sommer 2009 ist der Mietpreis pro Wohnung ab ca. 5.000 Dollar/Monat anzusiedeln. Hierbei handelt es sich dann um ein Ein-Zimmer-Appartment! Beeindruckende Fronten: Wasserfälle und Palmengärten in Hoteleinfahrten,... - das ist Souh of Fifth! Gehen Sie einmal im South Pointe Park (ausgeschildert) am Atlantik spazieren und fangen Sie die Eindrücke mit Ihrer Kamera ein. "Smith and Wollensky" - meiner Meinung nach das Non-plus-ultra-Steakhouse überhaupt lockt außer seiner einmaligen Speisekarte mit einem Ausblick auf Fisher Island (Wohnsitz von z.B. Barbara Becker). Von hier aus können Sie nachmittags so gegen 16 Uhr den vorbeifahrenden Kreuzfahrtschiffen zuwinken, die nur wenige Meter vom Restaurant entlang passieren. Ebenfalls in South of Fifth finden Sie das legendäre "Joe´s Stone Crab" (ebenfalls ein Favorit von mir). Beachten Sie hier bitte, dass die Stone Crab Saison nur mit den Monaten mit "R" ist, also von September bis April). Denny de Vito´s Restaurant ist von hier auch nur einen Steinwurf entfernt. Mehr hierzu auch in der Rubrik "- Restaurant-Tips - ".
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Anschließend an South of Fifth, also ab der 6. Straße - befindet sich der Teil South Beach (Abgekürzt SOBE) mit dem berühmten Ocean Drive (siehe Fotos). Hier finden Sie zahlreiche Restaurants verschiedener Nationalitäten, Hotels (wie das viel-fotografierte "Colony Hotel", etc.), Cocktailbars, einige Boutiquen, eine Kunstgalerie,... und das alles mit Meerblick ;-). Hier parken Lamborghinis und Ferraris am Straßenrand und viele muskelbepackte, bzw. silikonbestückte Strandmodels flanieren über diese "Promenade". Die Hotels am Ocean Drive sind relativ günstig, jedoch finden Sie in der High Season hier wohl keine ruhige Nachtruhe. Bis spät in die Nacht hinein tönen die heißen Rythmen aus den Lautsprechern von nahezu jedem Gebäude, was dem Nightlife ein karibisches Flair verleiht. South Beach ist die ideale Alternative für Urlauber ohne Mietwagen. In den Hotels der 6. bis etwa 25. Straße gibt es noch viele interessante Plätze, die Sie bequem zu Fuß erkunden können (Linconl Road Mall, Washington Avenue, ...). Mehr hierzu auch unter den "- Shopping-Tips - ".
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Nördlich von South Beach beginnt der District Surfside und Bal Harbour. Die komplette Seeseite der Collins Avenue (die Straße, die sich von South Beach bis hoch nach Sunny Isles zieht), besteht nur aus Condos, Hotels und Condo-Hotels. Sie finden hier unter Anderem das berühmte Hotel "Fontainebleau Hilton" an der 47. Straße (zu sehen z.B. in den Filmen "Goldfinger" und "Bodyguard"), sowie die edlen "Bal Harbour Shops" (siehe auch in den Shopping-Tips). Gleich neben dem "Fontainebleau", in der 47. Straße wurden vor einigen Jahren die Condos "Blue Diamond" und "Green Diamond" erbaut. Dazwischen befindet sich ein großer, öffentlicher Parkplatz, auf dem sie meist für eine 10-Dollar-Flatrate parken können. Somit entfällt hier das lästige Nachwerfen in die Parkuhr. Warum ich dieses Gebäude extra erwähne ist, dass die Schatten dieser zwei "Diamanten" im Sommer einen klasse "Gratis-Sonnenschirm" liefern :-). Der Schatten der Hochhäuser spendet dem Strand - und bis weit auf das Meer hinaus einen ausgezeichneten Sonnenschutz. Deshalb finde ich, ist hier einer der schönsten Plätze zum Sonnenbaden in Miami Beach. Neben dem Parkplatz finden Sie auch öffentliche Toiletten und Duschen. Positiv hier auch, dass der Strand an diesem Abschnitt nicht so überfüllt ist, wie in South Beach.
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Man spricht russisch. Das ist, was Einwohner von Miami über diese Stadtteile sagen. Manche sagen auch dazu "Little Odessa", was uns einiges über die Bevölkerung des Districts aussagt. Viele russische Investoren haben sich hier vor der Krise in Immobilien eingekauft. Herr Trump hat sich hier auch sehr großzügig niedergelassen und viele Condos gebaut. Auch ein sehr gutes Hotel, das "Trump International Sonesta Beach Resort". Hier in Sunny Isles und Aventura finden Sie zahlreiche Beach Hotels der mittleren und oberen Preiskategorie. Der Strand ist perfekt und in unmittelbarer Nähe gibt es viele Restaurants und Supermärkte. Ein paar wenige günstigere Hotels und Motels wirken mit ihren maximal 3 Stockwerken wie Winzlinge neben den im Durchschnitt 40 bis 50 Stockwerke hohen Riesen. Die Stadtteile liegen sozusagen in der Mitte zwischen South Beach und Fort Lauderdale. Die Fahrzeit von beiden Airports dort hin ist nahezu gleich. In Aventura befindet sich eine der - meiner Meinung nach - schönsten Einkaufs-Malls von Miami: die "Aventura Mall". Mehr hierzu unter den "- Shopping Tips - ".
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Golden Beach ist der nördlichste "Stadtteil" von Miami-Dade (auf der Miami Beach Seite). Danach folgt der Stadtteil Hallandale von Broward Country. Golden Beach ist die exclusivste und teuerste Wohngegend von Miami und liegt direkt am Meer. Hier gibt es die EINZIGSTEN Einfamilienhäuser in Miami, welche direkt am Atlantik liegen und einen direktem Anschluss oder Zugang zum Strand haben. Die monatlichen Mieten (falls man hier was zum mieten findet) beginnen für ein Einfamilienhaus bei ca. 20.000 Dollar im MONAT. Nach oben hin bis zu 50.000 Dollar und mehr... - keine Grenzen gesetzt. Wer sich für so ein Haus direkt am Strand interessiert, sollte derzeit etwa zwischen 6 und 20 Millionen Dollar investieren können (hier auch die jährliche Grundsteuer, 2% vom Wert des Hauses, nicht vergessen!!!) Natürlich geht es auch ein paar Dollar günstiger in Golden Beach, wenn man NICHT direkt am Strand wohnen muss... aber trotzdem ist das meiner Meinung nach SELBST FÜR DEUTSCHE GROSSVERDIENER meist nicht oder kaum bezahlbar.... Träumen kann man ja aber mal :-)))) ...
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